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TARGOBANK Investment-Newsletter - 02.03.2026 |
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herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe des Investment-Newsletters der TARGOBANK.
Die USA und Israel griffen am Wochenende zahlreiche Ziele im Iran an und töteten einen Großteil der Führungsriege. Der Krieg weitete sich schnell auf andere Länder der Region aus. Irans Gegenschlag traf überraschend viele Ziele, darunter auch zivile Ziele in sieben Golfstaaten. Die wichtige Seestraße von Hormus wird derzeit von vielen Schiffen gemieden, ist aber nicht geschlossen.
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Dr. Daniel Grabowski, CFA
Investment Research
TARGOBANK
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An den Finanzmärkten fielen am Sonntag die Börsen in den Golfstaaten und der Ölpreis stieg. Die westlichen Märkte reagierten am Montag mit nur leichten Abgaben. Dies dürfte zum einen daran liegen, dass der Markt die Auswirkungen des regionalen Krieges auf die Weltwirtschaft als gering erachtet. Zum anderen sind Finanzmärkte aber auch historisch nicht gut darin gewesen, mit Extremereignissen umzugehen.
Die bisher angerichteten Schäden dürften die Aktienmärkte der Industrieländer nur indirekt über den Ölpreis belasten. Zyklische Sektoren wie Industrie und langlebige Konsumgüter könnten stärker betroffen sein.
Vermutlich werden die Finanzmärkte ihren Blick jedoch bald wieder auf die Wirtschafts- und Unternehmensdaten richten. Hier lieferte vergangene Woche das weltweit wohl meistbeobachtete Unternehmen, der Chipentwickler Nvidia, sehr gute Geschäftsergebnisse ab. Dennoch sackte der Aktienkurs ab, da die Erwartungen der Märkte enorm hoch waren.
Auch kommt der Aufbau von künstlicher Intelligenz zunehmend an physische Grenzen. So kommt die Produktion von Chips für Arbeitsspeicher (RAM) nicht mehr mit der hohen Nachfrage mit. Die RAM-Preise haben sich in den letzten zwölf Monaten nahezu verdoppelt. Die Vorstände von Nvidia, Apple, Alphabet und anderen US-Technologie-Riesen müssen nun regelmäßig nach Südkorea reisen, um die dort ansässigen Chiphersteller Samsung und SK Hynix um Chip-Lieferungen anzuflehen. Samsung verdient inzwischen mehr Geld mit diesen Chips als mit dem Verkauf von Smartphones! Der koreanische Aktienmarkt sah daher zuletzt eine spektakuläre Performance, ähnlich wie der Markt in Taiwan – während die Kurse in den USA zittern.
Auch die Crypto-Währung Bitcoin steht derzeit unter hohem Druck. Den Kurseinbruch um nahezu 50 % beleuchten wir im aktuellen Chart der Woche.
Viele Grüße,
Ihr Daniel Grabowski

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Dr. Daniel Grabowski, CFA
Investment Research
TARGOBANK
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Themen und Rubriken dieser Ausgabe:
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Research: Chart der Woche
Bitcoin-Crash
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In den letzten Jahren gab es viele gute Nachrichten für Bitcoin und andere Crypto-Währungen. So wurden beispielsweise die ersten ETFs aufgelegt und ein US-Präsident Donald Trump gewählt, der Bitcoin positiv gegenübersteht und Unterstützung versprach. Dennoch ist der Bitcoin-Preis …
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Research: Finanzmarkt-Update
Update zur Marktlage im Monat Februar
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In unserem Finanzmarkt-Update präsentieren wir die Marktlage wie gewohnt in komprimierter Form und stellen unsere Research-Meinung vor.
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ETF-Portfolios
Aktiv gemanagte ETF-Portfolios von Vanguard – ohne Ausgabeaufschlag
Ab sofort können vier aktiv gemanagte und dynamische ETF-Portfolios von Vanguard in Form von Dachfonds ohne Ausgabeaufschlag (statt regulär 5%) online gekauft werden.
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Meistgehandelt
Die meistgehandelten Aktien und Fonds bei der TARGOBANK
Hier finden Sie die meistgehandelten Wertpapiere der vergangenen Handelswoche auf Basis aller ausgeführten Aktienorders (nach Orderanzahl) bzw. Online-Brokerage Fondskauforders (nach Ordervolumen) bei der TARGOBANK.
Quelle: TARGOBANK
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| Top-Sparplan-Fonds der Vorwoche |
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Europäischer Erdgas-Preis steigt um fast 50 Prozent - Produktionsstopp in Katar
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AMSTERDAM (dpa-AFX) – Ein Produktionsstillstand für Flüssigerdgas in Katar hat den europäischen Gaspreis am Montagmittag weiter in die Höhe getrieben. Bereits am Morgen hatte die Furcht vor Versorgungsengpässen wegen des Iran-Krieges und der Einschränkung des Schiffverkehrs in der Straße von Hormus, einem Nadelöhr für Öl- und Gastransporte, die Gasnotieren nach oben schnellen lassen. Wie die staatliche katarische Nachrichtenagentur Qatar News Agency nun am späten Mittag auf X mitteilte, wurde die Produktion von Flüssigerdgas und verwandten Produkten aufgrund eines Angriffs auf die Anlagen von QatarEnergy in der Industriezone Ras Laffan und im Industriegebiet Mesaieed eingestellt. An der Börse in Amsterdam …
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Rheinmetall schließt Kauf der Lürssen-Marinetochter ab
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DÜSSELDORF/BREMEN (dpa-AFX) – Deutschlands größter Rüstungskonzern Rheinmetall baut künftig auch Schiffe. Der Hersteller von Panzern, Artillerie und Munition gab in Düsseldorf bekannt, dass die Übernahme des Bremer Marineunternehmens NVL abgeschlossen sei. Man habe alle kartellrechtlichen Freigaben erhalten und der Firmenübergang sei bereits zum 1. März erfolgt. Verkäufer ist die Bremer Werftengruppe Lürssen, die künftig nur noch Yachten verkauft und sich von ihrer Marinetochter trennt. Zum Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Das Kürzel NVL steht für Naval Vessels Lürssen, das Unternehmen mit 2100 Beschäftigten hatte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 1,3 Milliarden Euro angepeilt, circa zehn Prozent davon sollten auf den Betriebsgewinn (Ebit) entfallen …
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