TARGOBANK Investment-Newsletter - 12.05.2026 
TARGOBANK AG

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herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe des Investment-Newsletters der TARGOBANK.

seit der Ankündigung eines Waffenstillstands im US-Iran-Krieg vor zwei Wochen entwickelten sich die Märkte sehr positiv – und das, obwohl in der Straße von Hormus inzwischen wieder geschossen wird.

TARGOBANK AG

Dr. Daniel Grabowski, CFA

Investment Research
TARGOBANK

Neuer Zollstreit?

Nun kehrt jedoch das Thema Zölle zurück. Trump drohte letzte Woche damit, die Zölle für EU-Güter wieder deutlich zu erhöhen, wenn die EU ihre Zölle nicht auf null senkt, wie im vergangenen Jahr vereinbart. Der exportorientierte DAX gab daher zuletzt etwas nach.

Allerdings stehen Trumps Drohungen auf wackeligen Füßen. Am Donnerstag entschied ein US-Handelsgericht, dass Trumps derzeitiger weltweiter Zoll von 10 % nicht rechtmäßig sei. Zuvor wurden Trumps noch höhere Zölle bereits vom US-Verfassungsgericht für unzulässig erklärt. Doch die US-Regierung plant bereits neue Zölle auf Basis einer anderen Gesetzesgrundlage ab Juli 2026. Man darf gespannt sein, wann Trump die Gesetze ausgehen.

Wall Street mit Rückenwind

Dass vor allem an der Wall Street die Kurse steigen, liegt an der starken Wirtschaft und den Unternehmensergebnissen. Der Nasdaq 100 führt die Bewegung an. Seit Ende März 2026 ist der Technologieindex 17 % im Plus. Gestützt wird er durch die Ergebnisse von sogenannten „KI-Hyperscalern“ wie Alphabet (Google), Microsoft, Amazon sowie zuletzt AMD.

Der Börsenwert von Alphabet liegt inzwischen fast so hoch wie der Wert des Chipentwicklers Nvidia, dessen Kurs zuletzt unter Druck geriet. Alphabet erzielte im ersten Quartal diesen Jahres einen Gewinn von 62,6 Milliarden Dollar, deutlich über den Markterwartungen. Amazon meldete einen Anstieg des Gewinns auf 30,3 Milliarden Dollar – fast eine Verdopplung gegenüber dem Vorjahresquartal.

DAX im Stagnationsmodus

Der deutsche Leitindex war in der vergangenen Woche sehr volatil. Kurz nachdem er über 25.000 Punkte geklettert war, fiel er wieder in Richtung 24.000. Neben den Zolldrohungen und dem bröckelnden Waffenstillstand belasteten einzelne Unternehmensdaten den DAX. Rheinmetall stürzte letzte Woche um über 10 % ab, nachdem das Unternehmen die Gewinnziele verfehlte und Analysten die Aktie herabstuften.

Ausblick: Neuer Fed-Chef und Trump-Xi-Treffen

Der kriegsbedingte Ölpreisanstieg hält die Inflation hoch. Die Finanzmärkte rechnen daher mit Leitzinserhöhungen durch die Europäische Zentralbank und mit gleichbleibend hohen Zinsen in den USA. Besonders spannend dabei: Die Amtszeit von Jerome Powell als Vorsitzender der US-Notenbank endet am Freitag. Im Wochenverlauf dürfte sein Nachfolger Kevin Warsh vom Senat final bestätigt werden.

Trump wünscht sich von Warsh zwar Zinssenkungen, diese erscheinen aktuell aber unwahrscheinlich. Stattdessen könnte Warsh durch Anleiheverkäufe, also ein Bilanzabbau bei der Fed, sogar die Kapitalmarktzinsen erhöhen.

Darüber hinaus wird Trump von Mittwoch bis Freitag dieser Woche auf Staatsbesuch in China sein und mit Präsident Xi Jinping sprechen. Neben Themen wie Seltenen Erden dürfte es dabei auch um den Iran-Konflikt gehen.

Der Nahostkonflikt hat die Benzin- und Energiepreise auch in Deutschland erhöht. Wir zeigen in unserem Chart der Woche, dass der Energiemarkt dennoch verhältnismäßig entspannt bleibt, und erklären die Hintergründe.

Viele Grüße,

Ihr Daniel Grabowski

TARGOBANK AG

Themen und Rubriken dieser Ausgabe:

Research: Chart der Woche

Research: Finanzmarkt-Update

Anzeige: Börsenwissen und Webinare der UniCredit

Research-Tools

Top-Tradingangebote

ETF-Portfolios

Meistgehandelt

Top-News

Research: Chart der Woche

Keine neue Energiekrise

Stromrechnungen prägten 2022 die europäische Energiekrise. Der Strompreis an der Börse für ein Jahr im Voraus (Terminpreis) liegt aktuell bei etwa 77 Euro pro Megawattstunde – höher als vor dem Ukraine-Krieg, aber immer noch weit entfernt vom Rekordhoch von fast 700 Euro pro MWh aus dem August 2022 …

Zum Chart der Woche

Research: Finanzmarkt-Update

Update zur Marktlage im Monat April

In unserem Finanzmarkt-Update präsentieren wir die Marktlage wie gewohnt in komprimierter Form und stellen unsere Research-Meinung vor.

Zum Update
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Research-Tools

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Meistgehandelt

Die meistgehandelten Aktien und Fonds bei der TARGOBANK

Hier finden Sie die meistgehandelten Wertpapiere der vergangenen Handelswoche auf Basis aller ausgeführten Aktienorders (nach Orderanzahl) bzw. Online-Brokerage Fondskauforders (nach Ordervolumen) bei der TARGOBANK.

Quelle: TARGOBANK

Meistgehandelte Aktien
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International
Umfrage: Welt-Krisen belasten deutsche Unternehmen in China

PEKING (dpa-AFX) – Iran-Konflikt, Handelsstreit zwischen USA und China und Spannungen im Verhältnis Brüssel-Peking: Deutsche Firmen in der Volksrepublik spüren laut einer Umfrage in teils großer Mehrheit die Folgen geopolitischer Krisen in ihrem Geschäft. Wie eine Erhebung der deutschen Auslandshandelskammer (AHK) zeigt, gaben 75 Prozent der Unternehmen an, dass der Iran-Konflikt ihr Geschäft beeinflusst. Mehr als die Hälfte (55 Prozent) davon sprach den Angaben zufolge von höheren Logistikkosten. Dahinter folgen steigende Beschaffungspreise (47 Prozent) und eine …

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Jenoptik startet mit deutlich mehr Gewinn ins Jahr

JENA (dpa-AFX) – Der Technologiekonzern Jenoptik hat im ersten Quartal deutlich mehr verdient als im Vorjahr. „Wir sehen seit Jahresbeginn eine sehr dynamische Nachfrage in unseren OEM-Geschäften, insbesondere von Seiten der Halbleiterausrüstungsindustrie“, sagte Finanzchefin Prisca Havranek-Kosicek am Dienstag bei der Vorlage von Zahlen laut einer Mitteilung. Auch wenn sich diese sehr hohe Dynamik voraussichtlich so nicht fortsetzen werde, habe das Unternehmen damit eine gute Basis für ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2026. Die Jahresziele 2026 bestätigte der Technologiekonzern. In den ersten drei Monaten bis Ende März legte das Ergebnis vor Zinsen …

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